Borussia Mönchengladbach hat ein Sturm-Problem

Gladbach ist derzeit nicht zu beineiden. Zum einen musste man im Sommer den Abgang von Marco Reus verkraften, jetzt wird auch Angreifer Mike Hanke wochenlang ausfallen. Der 28-Jährige musste das Training mit Leisten-Beschwerden abbrechen. Gestern lag er im Maria-Hilf-Krankenhaus schon unter dem Messer.

Nach der Blitz-Operation fällt Hanke (mindestens) vier Wochen aus. Trainer Lucien Favre sagte gegenüber der „Bild“-Zeitung: „Das ist bitter. Aber wir können es nicht ändern. Wir hatten gehofft, dass seine Probleme nach der langen Sommerpause weg sind.“ Es ist nicht das erste Mal, dass der Ex-Schalker wegen einer Verletzung passen musste. Bereits Anfang Mai konnte er das letzte Punktspiel in Mainz wegen genau dieser Leisten-Beschwerden nicht spielen. „Als ich aber im Urlaub mit dem Training anfing, waren auch die Schmerzen wieder da“, so der Angreifer gegenüber dem Blatt. Nach Angaben von „Bild“ ließ der Angreifer sich danach erneut durchchecken, absolvierte die erste Einheit auch ohne Probleme. Allerdings kehrten die Schmerzen bei starker Belastung wieder zurück.

Auch bei Angreifer Luuk de Jong von Twente Enschede kommt man nicht weiter. Sein Klub möchte um die 20 Millionen Euro, Gladbach ist aber nicht bereit, mehr als zehn Millionen Euro zu zahlen. Doch eines scheint klar, sollte Hanke länger brauchen, bis er wieder fit ist, muss Gladbach reagieren. Denn immerhin muss man in diesem Jahr die Quali zur Champions League spielen, dafür brauch man einen Hanke oder eben einen neuen Spieler. Auf Sportdirektor Max Eberl kommen daher spannende Tage zu. Er muss sich mit Enschede einigen, will man mit einem adäquaten Ersatz für Marco Reus in die neue Spielzeit gehen. Doch das wird nicht einfach, denn auch die Niederländer wissen über die Situation in Gladbach bescheid. De Jong selbst ist einem Wechsel im übrigen nicht abgeneigt…

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