DFB-Pokal: Rummenigge fordert Freispruch für Ribéry

Es hätte ein perfekter Abschluss der Hinrunde werden können: Der FC Bayern München gewann im DFB-Achtelfinale gegen den FC Augsburg mit 2:0. Doch die Rote Karte von Franck Ribéry trübt das Bild. FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge fordert nun einen Freispruch.

„Das war keine Rote Karte. Und ich erwarte da auch, dass man beim DFB entsprechend – genauso wie es die Lex Dortmund gegeben hat – einsieht, dass es keine Rote Karte war“, sagte Rummenigge gegenüber der „tz“. „Ich erwarte gleiches Recht für alle, wie es so schön heißt.“ Dortmunds Marcel Schmelzer war zuhause gegen VfL Wolfsburg vom Platz geflogen, weil er per hand ein Tor verhindert haben soll. Doch die TV-Bilder bewiesen eindeutig, dass sich der Schiedsrichter geirrt hatte. Daher wurde der BVB-Profi freigesprochen. Auch Sportvorstand Matthias Sammer empfand den Platzverweis als nicht gerechtfertigt. „Ich hätte sie nicht gegeben. Wir haben von der ersten Sekunde an darauf hingewiesen, dass der Gegenspieler Franck permanent provoziert hat. Ich finde, so was muss man immer im Gesamtzusammenhang mit erkennen“, erklärt Sammer gegenüber der Zeitung. „Ich finde, es ist keine Rote Karte für Franck Ribéry – oder ein bisschen für beide. Das hat mich ein bisschen erzürnt.“

Die Lage etwas anders sieht Trainer Jupp Heynckes.. „Er ist provoziert worden von Koo, das sieht man“, so der 67-Jährige. „Aber die Rote Karte ist vertretbar. Das muss man objektiv zugestehen, das darf so einem Klassespieler nicht passieren. Ich kritisiere die Entscheidung des Schiris in keinem Fall.“

This entry was posted in Allgemein and tagged . Bookmark the permalink.