Die Wettanbieter rechnen mit Finaleinzug von Real Madrid

Am kommenden Mittwoch will sich der FC Bayern den großen Traum vom Champions-League-Finale in München erfüllen. Die Chancen stehen gut, der Rekordmeister reist mit einem 2:1-Hinspielsieg im Gepäck nach Madrid, wo ihm die Real-Fans einen ganz heißen Empfang bereiten werden. Die Ausgangslage ist klar, den Bayern reicht ein Remis und die Madrilenen müssen gewinnen. Die Spanier müssen im Vergleich zum Hinspiel mehr „aufmachen“ und nach vorne spielen. Die zusätzlichen Freiräume möchten die Bayern zum Kontern nutzen, ein Auswärtstor wäre schon die halbe Miete, in dem Fall müsste die Königlichen schon drei Treffer erzielen um Weiterzukommen.

Real zeigte sich nach der Hinspielpleite völlig unbeeindruckt und glaubt weiter fest an den Sieg, der Heimvorteil soll es im Rückspiel richten. Jose Mourinho dürfte die Niederlage aber zu denken geben, seine Offensivabteilung wurde von der Bayern-Abwehr über weite Strecken völlig abgemeldet. Selbst Superstar Ronaldo blieb wirkungslos und konnte nur ganz wenige Torchancen verbuchen. Die üblicherweise gut informierten Wettanbieter trauen den Spaniern aber eine deutliche Steigerung zu, die Quoten tendieren klar zu einem Heimsieg im kommenden Rückspiel (Mi.20.45).

Das heutige El Clasico gegen Barca kommt den Madrilenen alles andere als gelegen. Statt Kräfte für das Halbfinalrückspiel zu schonen, muss die Mannschaft eine Top-Leistung auf den Platz bringen. Die spanische Meisterschaft ist noch offen, Real liegt nur vier Punkte vor Barcelona. Zur gleich Zeit werden die Bayern in Bremen sicher nicht mehr voll zur Sache gehen. Dem BVB ist die Meisterschaft so gut wie sicher, Jupp Heynckes wird sicher einige Stammkräfte auf der Bank lassen.

Für einige Irritation sorgte der handfeste Krach zwischen Arjen Robben und Franck Ribery. Der Franzose war  nach dem Hinspiel in der Kabine auf seinen Mannschaftskameraden losgegangen, um ihn wegen  einer umstrittenen Freistoßausführung zur Rede zur stellen. Ribery wurde handgreiflich und erhielt vom Verein eine Strafe über 50.000 Euro. Der Vorfall sollte aber keine Auswirkungen auf das Rückspiel haben, schließlich vereint beide Profis der absolute Wille zum Erfolg.

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