FC Bayern: Heynckes rüffelt Ribéry

Im Hinspiel des Viertelfinals der Champions League hatte Franck Ribéry kurz vor Schluss mit einem Tritt gegen Arturo Vidal Glück gehabt, nicht mit Rot vom Platz geflogen zu sein. Nachdem die Bayern zu diesem Zeitpunkt schon 2:0 führten, war das Foul mehr als unnötig, auch wenn der Chilene über die komplette Partie hinweg Bayerns Nummer 7 extrem hart attackierte.

Nachdem Ribéry von Paul Breitner Rückendeckung für sein Einsteigen bekam, muss er nun sich die Kritik von Trainer Jupp Heynckes gefallen lassen. „Was Franck gemacht hat, war völlig unnötig“, sagte Heynckes am Freitag nach Angaben der Münchner „tz“. „Da muss er sich mehr kontrollieren. Arturo war übermotiviert.“ Heynckes hatte den Mittelfeldspieler bei Bayer Leverkusen trainiert, bevor dieser zu Juventus Turin wechselte. „Ich kenne ihn ja, ich habe damit gerechnet, dass er so zur Sache geht. Das war aber fast über das Ziel hinaus“.

Nachdem Bayern das Hinspiel gegen Juve nicht nur dominierte, sondern auch mit 2:0 gewann, sprachen viele Experten schon vom Einzug ins Halbfinale. So weit möchte Heynckes aber noch nicht gehen. „Dass das nicht stimmt. Wer so denkt, denkt falsch. Das wäre überheblich. Wir waren jetzt einmal perfekt auf das Spiel eingestellt. Wir müssen noch 90 Minuten spielen. Erst dann wissen wir, ob wir im Halbfinale stehen“, sagt der 67-Jährige im Interview mit der „Bild“-Zeitung. Auch vom Triple möchte er noch nicht träumen. „Ich träume von gar nichts. Ich bin Realist. Ich weiß genau, dass jetzt kein Zeitpunkt zum Träumen ist. Dadurch gewinnt man ja nichts. Wir sind alle hervorragend darin, uns nicht blenden zu lassen. Wir haben gar nichts erreicht. Null.“

This entry was posted in Bundesliga and tagged . Bookmark the permalink.