FC Bayern: Lehmann schießt gegen Sammer

Der deutsche Rekordmeister FC Bayern München verlor am gestrigen Sonntag nach acht Siegen in Folge das erste Spiel in der Bundesliga. Bayer Leverkusen fügte den Münchnern eine bittere Niederlage zu, am Ende war das 1:2 aus Münchner Sicht unglücklich. Während die ersten im Verein den mahnenden Finger heben, blieb Sportdirektor Matthias Sammer dieses Mal ganz ruhig. Sky-Experte Jens Lehmann meint den Grund dafür zu kennen.

„Matthias Sammer hat sein Pulver schon ein bisschen verschossen durch die Aussagen nach dem Bremen-Spiel. Deswegen wird er jetzt nach der Niederlage absolut gar nix sagen, weil er damals den medialen Aufruhr zu spüren bekommen hat“, zitiert bild.de den ehemaligen Nationalspieler. Sammer hatte nach dem 2:0 in Bremen die Mannschaft heftig attackiert, Coach Jupp Heynckes bezeichnete die Kritik später als „überzogen“.

Insgesamt sieht Lehmann den Kampf um die Meisterschaft in der Bundesliga problematisch. „Bayern ist die einzige Mannschaft, die den Titel als Ziel formuliert. Alle anderen haben nicht die Zielsetzung. Ich finde das ein bisschen schade“, so der Experte weiter. „Deswegen gibt es auch nicht so richtig die mentale Konkurrenz zu Bayern. Daran liegt es, dass im Moment nur Bayern und Dortmund um den Titel zu spielen.“

Für den deutschen Rekordmeister bleibt nicht viel Zeit, um die Fehler zu analysieren. Am Mittwoch wartet im Pokal der 1. FC Kaiserslautern, dem zwar 11 Kräfte fehlen, man sich trotzdem seinem Schicksal nicht einfach so ergeben möchte. Gleiches gilt wohl auch für den Hamburger SV, zudem der FC Bayern am kommenden Sonnabend reisen muss.

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