FC Bayern: Sammer hebt den mahnenden Finger

Beim FC Bayern München herrscht derzeit heile Welt: In der Liga führt man mit 17 Punkten Vorsprung die Tabelle an, im DFB-Pokal schaltete man gerade den Titelverteidiger aus Dortmund aus und in der Champions League steht man nach einem 3:1-Sieg beim FC Arsenal London bereits mit einem Bein im Viertelfinale. Einem ist es mittlerweile zu ruhig: Mattias Sammer.

Schon am vergangenen Wochenende mahnte Bayerns Sportdirektor bei den Kollegen von „Sky“ an: „Wir reden zuviel, wir müssen uns als Verein disziplinieren.“ Nun fragte die „bild“-Zeitung nach, ob der Meistertrainer einen konkreten Namen im Sinn hat: „Niemanden direkt. Es ist mein generelle Meinung. Ich war vor dem Spiel in Hoffenheim bei ‘Liga total‘ und bei ‘Sky‘. Da ging es um alles, bloß nicht um das Spiel. Das war ein Aha-Effekt für mich.“ Sammer erklärte weiter: „Die Nebengeräusche wie Transfergerüchte, Geschichten über den neuen Trainer oder irgendwelche Störfeuer werden jetzt immer mehr werden. Aber das alles muss an uns abprallen, das darf gar kein Thema sein für uns.“ Demnach müsse sich der Klub „ausschließlich auf die sportliche Leistung konzentrieren – und sollten auch nur darüber reden. Wo wir jetzt stehen, das ist kein Zufall. Aber wir müssen weiter so zielorientiert arbeiten – sonst sehe ich die Gefahr, dass wir uns von dem eingeschlagenen Weg abbringen lassen.“

Gemeint sind wohl die beiden großen Diskussionen der letzten Wochen: Der sich abzeichnende Wechsel von Robert Lewandowski und Debatte um Jürgen Klopp, der dem deutschen Rekordmeister Plagiatsvorwürfe nach der Niederlage im Pokal schickte.

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