HSV: Jarchow zählt Kacar an

Beim Hamburger SV muss gespart werden, die fetten Jahre sind schon lange vorbei. Eigentlich sollte genau aus diesem Grund Gojko Kacar verkauft werden. Doch der Transfer zu Hannover 96 platzte in der letzten Sekunde. Ein Fakt, der Carl E. Jarchow wütend macht.

„Ich habe kein Verständnis, dass Gojko ein so gutes Angebot ausgeschlagen hat“, sagt Jarchow der „Bild“-Zeitung. Denn der mögliche 2-Mio-Transfer und die zwei Mio Euro Gehaltseinsparung hätte dem HSV gut getan. „Es wäre der richtige Schritt in die richtige Richtung“, so Jarchow weiter. Kacar hat wohl keine rosige HSV-Zukunft vor sich: „Es ist klar, dass Gojko nicht zu denen zählt mit den größten Chancen.“ Wirtschaftlich sieht es dem Klub immer noch nicht besser, wie Jarchow dem Blatt verrät. „Wirtschaftlich geht es uns immer noch nicht gut. Letztes Jahr hatten wir einen Verlust. Und wir werden wieder mit einem größeren Verlust abschließen, wenn wir unsere Transfer-Erlöse nicht erzielen.“ Mit den ernsten Worten „wir befinden uns in einer ernsten Lage“ beschließt er das Interview.

Klar scheint, dass sich der HSV von Spielern trennen muss. Neben Kacar sollte auch Marcus Berg und weitere gehen. Doch bislang findet der Klub keine Abnehmer. Auf Sportchef Frank Arnesen kommen daher anstrengende Wochen zu, denn die Transferperiode ist noch bis Ende Januar geöffnet. Sollte bis dahin kein weiterer Spieler den Verein verlassen, wird es beim HSV nicht einfacher werden.

This entry was posted in Bundesliga and tagged . Bookmark the permalink.