Reif sicher: Guardiola hat mit dem FC Bayern großes vor

Der FC Bayern leistete sich beim 1:1 am vergangenen Dienstag beim SC Freiburg den ersten kleinen Kratzer im Lack. Zwar führt der deutsche Rekordmeister das erste Mal in der Saison die Tabelle an, allerdings können die direkten Konkurrenten am Wochenende nachziehen.

Marcel Reif, er kommentierte das Spiel für den Pay-TV-Sender SKY, ist nicht der Meinung, dass Pep Guardiola sich verzockt hat. „Auf die Idee kann man natürlich kommen, bei sieben Umstellungen. Falsch ist sie trotzdem. Sehen Sie sich die Startaufstellung der Bayern an: Zehn Nationalspieler, eine exquisite Mannschaft – wenn sich Guardiola das in Freiburg nicht leisten kann, wo denn dann?“, sagte Reif der „tz“. „Natürlich bin ich auch erst mal zusammengezuckt, dass nur vier Spieler vom Club-Spiel übrig waren. Aber was er macht, ist in sich schlüssig und konsequent.“ Für ihn ist klar, dass es nicht darum geht, in der laufenden Spielzeit wieder mit 25 Punkten Vorsprung deutscher Meister zu werden. Die Dominanz soll her, national und international. „Nein, Bayern hat einen größeren Plan. Man will Barcelona nacheifern, man will konstant in der Lage sein, die Champions League zu gewinnen – und nicht nur alle Jubeljahre“, sagt Reif der Zeitung.

Am Freitag steht für den FCB schon wieder der nächste Titel auf der Agenda. Im Supercup muss sich die Mannschaft um Starkicker Franck Ribery mit dem FC Chelsea messen. Pikant: Deren Trainer, Jose Mourinho, gilt als Intimfeind von Guardiola.

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