Schalke 04: Manager Heldt möchte niemanden an den Pranger stellen

Nachdem der FC Schalke 04 eigentlich perfekt in die Saison startete, ist in den letzten Wochen so etwas wie Tristesse eingekehrt. Die Mannschaft von Trainer Huub Stevens rutschte von Platz zwei in der Tabelle auf Platz vier ab, was noch viel schlimmer ist, der BVB rangiert nun sogar einen Platz vor den Schalkern.

Von Krise möchte Manager Horst Heldt trotzdem nichts wissen. „Ich mag dieses Wort nicht in den Mund nehmen. Allerdings haben wir unsere gute Ausgangsposition völlig unnötig verspielt und stehen alle in der Verantwortung, in den fünf Spielen bis zur Winterpause die Wende zu packen. Die Mannschaft hat die Qualität, den Bock wieder umzustoßen“, erklärt der S04-Manager im Interview mit der „Bild“-Zeitung. Zudem stellt Heldt klar, dass man keiner Einzelperson die Schuld in die Schuhe schieben möchte. „Man kann über das erste Hamburger Tor diskutieren. Doch wir stellen einzelne Spieler nicht an den Pranger! Denn dann können wir einpacken!“

Das gilt im Übrigen auch für Klaas-Jan Huntelaar und Lewis Holtby. In der Presse wird den beiden immer wieder nachgesagt, mit ihrer offenen Vertragssituation könnten sie die Mannschaft belasten. „Ob die offenen Vertrags-Verlängerungen eine Belastung sind, müssen Klaas-Jan Huntelaar und Lewis Holtby beantworten“, erklärt Heldt der Zeitung. „Ich denke, dass das zu mehr Druck führen kann. Aber ihre noch ungeklärte Zukunft ist nicht der Hauptgrund für unsere Negativspirale. Deswegen spielen die anderen nicht schlecht…“