TSG 1899 Hoffenheim: Gisdol streicht freien Tag

Das Hoffenheim-Spektakel geht weiter: 20:20 Tore stehen zu Buche. Am vergangenen Wochenende vergab man eine 0:2-Führung in Mainz. Trainer Gisdol hat so langsamer aber sich die Nase voll von Spektakel, wünscht sich vielmher etwas mehr Ruhe im Spiel.

„Auf die letzten zehn Minuten Spektakel hätte ich gerne verzichtet“, sagte Trainer Markus Gisdol gegenüber der „bild“-Zeitung. „Wir haben in den ersten acht Spielen viel zu viele Punkte liegen lassen. So geht es nicht weiter“, ist Eugen Polanski nach der Partie in Mainz wenig erfreut. Auch Manager Alex Rosen ist sauer, wie man aus der Aussage gegenüber der Zeitung unschwer erkennen kann: „Wenn ich nachrechne, reichen die Finger einer Hand nicht!“ Direkt nach der Partie gabs die ersten Maßnahmen von Gisdol: „Wir müssen das schonungslos aufarbeiten.“ Einige Spieler hatten nach der Partie schon Taxis bestellt, so zumindest die Zeitung, weil sie zu ihren Nationalmannschaft reisen wollte. Doch daraus wurde nichts. Gisdol: „Es wollten mehrere Spieler weg.“ Statt des freien Sonntags war Analyse und Auslaufen angesagt. Der Trainer gegenüber der Zeitung weiter: „Ich wollte nicht, dass wir so auseinander gehen, sondern alles sauber aufarbeiten, nicht erst in zehn Tagen. Die Zeit wäre zu knapp, wenn einige mittwochs kommen und wir freitags gegen Leverkusen spielen.“

Sollte es die Mannschaft in Verbund mit dem Trainer schaffen, mehr Konstanz in das eigene Spiel zu bekommen, dann ist Hoffenheim in dieser Saison noch einiges zuzutrauen. Doch bis dahin scheint aktuell noch ein weiter Weg zu sein.

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