VfL Wolfsburg: Magath rechnet nach Rauswurf mit Klub ab

Ex-Trainer Felix Magath, der beim VfL Wolfsburg am 25. Oktober 2012 gefeuert wurde, ist mit der Darstellung seiner Person nicht ganz zufrieden. Aus diesem Grund rechnet der Meistertrainer von 2009 mit den Wölfen ab.

Gegenüber der Tageszeitung „Welt“ sagt Magath: „In diesem Geschäft ist es nun einmal so, dass der Trainer bei schlechten Saisonverläufen den Kopf hinhalten muss. Worüber ich mich allerdings wundern muss, ist, wenn anschließend noch nachgetreten wird.“ Wen Magath meint, lässt er offen, aber dem neutralen Beobachter kommt da vor allem Wolfsburg neuer Manager Klaus Allofs in den Sinn, der in Wolfsburg die Nachfolge von Magath als Sportdirektor antrat. Der Werder-Manager hatte Magath kritisiert: „Wenn das Feld bestellt gewesen wäre, dann wäre ich nicht da. Dann ist es nämlich auch so, dass meist geerntet wird.“ Die Entlassung einiger seiner Mitarbeiter findet Magath auch nicht gut an. Zuletzt musste Ex-Profi André Lenz und vier weitere Vertraute des Ex-Trainers ihren Hut nehmen. „So eine Entscheidung wie meine Entlassung wird von Vereinsvertretern getroffen. Das ist auch in Ordnung. Dass allerdings meinen loyalen Geschäftsstellen-Mitarbeitern und mir anschließend noch Dreck hinterher geworfen wird, verstehe ich überhaupt nicht“, so der Trainerfuchs weiter.

Allofs bleibt indes ganz gelassen, sagte dazu am Montag gegenüber der „Bild“-Zeitung „Wenn ich was mit Felix Magath zu klären habe, mache ich das persönlich.“ Auch wenn sich beide schon lange kennen: Es herrscht wohl dicke Luft zwischen den alten Weggefährten?!

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