WM-Quali: DFB-Elf schlägt Trapps Iren mit 6:1

Die deutsche Nationalmannschaft setzte sich in Dublin gegen Irland dank zweier Tore von Marco Reus mit 6:1 (2:0) durch. Auch Toni Kroos traf doppelt, zudem waren Mesut Özil und Miroslav Klose erfolgreich.
Es war für Deutschland der erste Auftritt nach den Horror-Spielen gegen die Färöer Inseln und Österreich.

Dementsprechend gespannt war man auf den Auftritt der DFB-Elf. Von Beginn an waren die Deutschen aber spielbestimmend, vor allem Bastian Schweinsteiger als Lenker im Mittelfeld und Marco Reus auf der Außenbahn lenkte die Geschicke der DFB-Elf. „Die Mannschaft ist von Beginn an konzentriert zu Werke gegangen. Wir hatten eine gute Präsenz, eine gute Organisation, wir waren gut eingestellt auf die vielen langen Bälle, die die Iren spielen“, sagt Bundestrainer Jogi Löw auf „dfb.de“. „Wir haben die richtige Balance gefunden zwischen einem temporeichen Spiel und einer enormen Ballsicherheit. Wir haben den Ball schnell laufen lassen, aber auch geduldig warten können bis sich eine Chance auftut. Das Ergebnis war auch in dieser Höhe in Ordnung.“

Für Giovanni Trappatoni könnte es in der nächsten Zeit ungemütlich werden. Der italienische Trainer der Iren war zuletzt von den einheimischen Medien immer wieder kritisiert worden. Wobei man fairerweise sagen muss, dass am gestrigen Freitag sechs Stammspieler gefehlt haben. Trotzdem darf man sich sicherlich nicht so seinem Schicksal ergeben. Die deutsche Mannschaft nahm nach dem 6:0 das Tempo heraus, ansonsten hätte es auch noch höher ausgehen können.

Am Dienstag trifft die deutsche Mannschaft nun auf Schweden. Auch Bundestrainer Löw warnt schon jetzt, denn immerhin ist die Mannschaft um Superstar Zlatan Ibrahimovic ein anderes Kaliber. „Die Schweden sind in der Lage, einen guten Kombinationsfußball zu zeigen. Sie operieren nicht nur mit langen Bällen. Das gibt ein anderes Spiel. Aber wenn wir diese Präsenz, diese Organisation in der Defensive, diese Konsequenz, unser gewohntes Passspiel zeigen, werden wir wieder gute Chancen haben“, so Löw auf „dfb.de“ weiter.

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