Straus: „Ich hätte dieses Szenario mit beiden Händen gegriffen“ – Fussball



Die Frauen des FC Bayern wollen ihre starke Saison in der Liga mit dem Titel krönen, die Wolfsburgerinnen nagen an zwei bitteren Pleiten – und haben noch die Krone Europas im Blick.

Die Meisterschaft ist nah: Bayern-Trainer Alexander Straus.


Die Meisterschaft ist nah: Bayern-Trainer Alexander Straus.

IMAGO/Eibner


„Wenn Sie mir dieses Szenario vor der Saison gegeben hätten, im ersten Jahr dieses Projektes, dann hätte ich es mit beiden Händen gegriffen“, sagt Alexander Straus. Der Trainer des FC Bayern ist zufrieden. Und dazu hat er auch allen Grund. Die Meisterschaft ist zum Greifen nah. Die Fußballerinnen aus München haben vor dem letzten Spieltag der Saison 22/23 zwei Punkte Vorsprung auf den großen Konkurrenten VfL Wolfsburg.

Fantastische Saison, egal was im letzten Spiel passiert“


Beide Klubs spielen am Sonntag auf eigenem Platz: Der VfL empfängt den SC Freiburg, der FCB den Tabellenletzten und bereits feststehenden Absteiger Turbine Potsdam. Wer will daran glauben, dass die Turbinen die Bayern kurz vor dem Ziel noch ins Trudeln bringen? „Wir wollen gegen Potsdam gewinnen und als Meisterinnen feiern. Wir haben alle zehn Heimspiele in der Liga gewonnen, wir sollten jeden Grund haben, selbstbewusst ins Spiel zu gehen“, findet Straus. Fest steht für den Norweger, der im Sommer 2022 vom SK Brann Kvinner nach München kam: „Es war eine fantastische Saison, egal was im letzten Spiel passiert.“

Frauen-Bundesliga, 22. Spieltag


Eine fantastische Saison hat der VfL Wolfsburg nicht gespielt – zumindest nicht in der Bundesliga. Die beiden Rückrunden-Niederlagen gegen die TSG Hoffenheim (1:2) und bei Eintracht Frankfurt (0:4) nagen immer noch an den Spielerinnen. „Diese Niederlagen tun brutal weh“, erzählt VfL-Torjägerin Alexandra Popp. Der VfL verspielte damit seinen Vorsprung auf die Bayern.


„Wir haben noch die theoretische Möglichkeit, Meister zu werden“, sagt Tommy Stroot, der die Partie gegen Freiburg „maximal professionell“ angehen will. Rotiert wird nicht. Denn: „Wir wollen mit aller Macht gewinnen.“ Und damit erstmal die Voraussetzung dafür schaffen, um überhaupt noch Meister werden zu können.


In der vergangenen Saison gewann der VfL Wolfsburg das Double. Den DFB-Pokal haben die Wolfsburgerinnen mit dem 4:1-Erfolg am 18. Mai gegen Freiburg auch in diesem Jahr wieder mit nach Hause genommen.


Der Fokus liegt auf Freiburg. Es ist dann noch genug Zeit, um über Barcelona zu sprechen.



Und eine weitere Möglichkeit, einen Titel zu gewinnen, besteht ja auch noch: Am 3. Juni tritt der VfL im Finale der Champions League in Eindhoven gegen den FC Barcelona an. Aber das ist für Stroot noch Zukunftsmusik: „Der Fokus liegt auf Freiburg. Es ist dann noch genug Zeit, um über Barcelona zu sprechen.“

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