NBA: Maxeys Gala verlängert Sixers-Serie – Harden wartet – NBA – Basketball



Die Philadelphia 76ers haben ihre beachtliche Serie weiter ausgebaut und einem ihrer Protagonisten zu einer 50-Punkte-Gala gratuliert. Dass prominente Namen nicht unbedingt Erfolg garantieren, zeigen die L.A. Clippers. Die NBA am Montagmorgen.

Sixers bei acht: Matchwinner Tyrese Maxey (li.) und Joel Embiid.


Sixers bei acht: Matchwinner Tyrese Maxey (li.) und Joel Embiid.

picture alliance / ASSOCIATED PRESS


Vor dem Duell mit den Indiana Pacers fuhr den Sixers erst einmal der Schreck in die Glieder. Ihr Forward Kelly Oubre Jr. (16,3 Punkte und 5,1 Rebounds im Schnitt) war Samstagnacht von einem Auto angefahren worden und verbrachte einige Zeit wegen eines Rippenbruchs im Krankenhaus. Ohne den 27-Jährigen traf Philly also auf die formstarken Indiana Pacers (Daniel Theis blieb ohne Einsatzminute), auf dem Prüfstand dabei: der starke Lauf von sieben Siegen in Serie.


Einer hatte sein Visier ganz besonders scharfgestellt. Tyrese Maxey versenkte in diesem Ostduell 20 Würfe aus dem Feld und stellte mit 50 Zählern eine persönliche Bestleistung auf (bislang 44). Der 23-jährige Point Guard verdoppelte quasi seinen bisherigen Schnitt und zugleich auch die Ausbeute seines Gegenübers Tyrese Haliburton (25, 17 Assists), der ebenfalls stark agierte.

„Du wirfst diesen Basketball“


Sieben Rebounds, fünf Vorlagen, drei Blocks – Maxey stellte alle in den Schatten. „Joel wollte noch noch mehr als ich, dass ich die 50 vollmache“, sagte Maxey hinterher über seinen Center Embiid (37 Zähler). „Er gab mir den Ball und sagte, ‚du wirfst diesen Basketball‘. Und deshalb liebe ich meine Teamkollegen, die Trainer und Fans. Es war eine großartige Nacht, der Sieg zählt aber am meisten.“ Die Sixers stehen nun bei 8-1, die Pacers bei 6-4.


Philadelphia ist nun das Team mit der besten Bilanz in dieser frühen Saisonphase. Weil die Denver Nuggets zum zweiten Mal verloren (8-2). Nikola Jokic & Co. zogen bei den aufkommenden Houston Rockets (6-3, sechs Siege in Reihe) mit 104:107 den Kürzeren. Während Jokic (36 Punkte, 21 Rebounds, 11 Assists) alles gab, konnte sein formidables Triple-Double die Niederlage freilich nicht verhindern, weil die Texaner um Neuzugang Fred VanVleet (26) und den jungen türkischen Center Alperen Sengun (21 Jahre, 23 Punkte) am Ende den längeren Atem hatten.


Gleichauf mit den Nuggets im Westen: die Dallas Mavericks. Seite an Seite drückten Luka Doncic (30) und Kyrie Irving (35) der Partie bei den New Orleans Pelicans (4-6) den Stempel auf und sorgten für die 8-2-Bilanz. Beim 136:124 fehlte Maxi Kleber abermals wegen seiner Zehenverletzung.

666 – Hartensteins Zahlen gegen Charlotte


Isaiah Hartenstein holte mit den New York Knicks (5-4) den fünften Sieg im neunten Saisonspiel. Beim 129:107 gegen die Charlotte Hornets (3-6) kam der Center auf sechs Punkte und sechs Rebounds, kassierte in 18 Minuten aber auch sechs Fouls. Beste Werfer für die Knicks war en RJ Barrett (24), Julius Randle (23) und Jalen Brunson (20).

James Harden (li.) gegen Desmond Bane von den Memphis Grizzlies


Läuft noch nicht: James Harden (li.) gegen Desmond Bane von den Memphis Grizzlies.
Getty Images


James Harden indes wartet seit seinem Wechsel von den 76ers zu den Los Angeles Clippers (3-6) noch immer auf einen Sieg. Auch die vierte Partie ging verloren, die Kalifornier unterlagen den Memphis Grizzlies knapp mit 101:105 und gestatteten Desmond Bane (27 Punkte) und seinen Teamkameraden den zweiten Saisonerfolg (2-8). Harden kam auf nur elf Zähler, vier Rebounds und drei Vorlagen, Paul George (26) führte die Clippers an.

LeBron setzt aus – Wembanyamas Spurs kriseln


Deren Stadtrivale Lakers glich seine Bilanz (5-5) durch ein 116:110 über die Portland Trail Blazers (3-6) immerhin aus, Anthony Davis (30 Zähler, 13 Rebounds) hieß der Go-to-Guy in Abwesenheit des angeschlagenen LeBron James, der nach einem Zusammenprall mit Suns-Star Kevin Durant eine Schienbeinblessur auskuriert.


Bei mittlerweile 3-7 stehen die San Antonio Spurs mit ihrem Supertalent Victor Wembanyama nach einem 113:118 trotz 19-Punkte-Vorsprung gegen Duncan Robinson (26 Punkte), Bam Adebayo (24/11) und die Miami Heat (6-4). „Wemby“ sammelte bei der fünften Niederlage in Reihe 18 Zähler und elf Rebounds.

© – by kicker.de

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